Piano Covers – unglaublich gute Piano Covers!

Gefunden via @Friedenspanzer – Danke! homage

Ohne viele Worte zu verlieren.
Schauen und staunen!

Mehr von diesen unglaublich guten Videos gibt es direkt an der Quelle.

Iron Maiden – Fear of the Dark

Iron Maiden – Run to the Hills

System of a Down – Toxicity

System of a Down – Chop Suey

Metallica – The Unforgiven

Metallica – The Day that never comes

Metallica – Suicide and Redemption

Metallica – Cyanide

Muse – Hysteria

Ich gehe dann mal meine Kinnlade suchen, die habe ich eben irgendwo liegen lassen.

Clash of the Titans 2,5D feat. Polizeikontrolle

Gerade eben sind wir aus dem Kino heimgekommen, haben den Film in Ramstein in 3D und O-Ton bewundert. Leider.

Dieses „leider“ bezieht sich lediglich auf den 3D-Teil. Ich glaube, von der flachen Fassung hätten wir im Endeffekt mehr gehabt, denn die nachträglich per Computer generierten 3D-Effekte sind ziemlich mies bis unterdurchschnittlich geworden.
Das Bild war generell nicht so das Gelbe vom Ei. Zeus sah die ganze Zeit grell und überbelichtet aus. Der Rest des Films schwankte qualitativ ziemlich stark – mal pixelig, mal etwas unscharf, mal leicht verschwommen. Und überhaupt waren auch die Farben mies, sehr blass, wie durch einen Schleier betrachtet. Je schneller die Bewegungen im Film waren, je tiefer der räumliche Effekt sein sollte, umso mieser ist das Bild geworden.
Schade, schade – wer den Film noch vor sich hat, sollte auf jeden Fall den gut gemeinten Ratschlag befolgen und die 2D-Fassung bevorzugen.

Aber nun zum Film ansich. Mir hat er sehr gut gefallen, da sind eigentlich kaum Wünsche offen geblieben. Besonders lustig fand ich nun die Erinnerung an den, ein paar Wochen vorher gesehenen, Percy Jackson and the Olympians: The Lightning Thief. Der hatte mir ja damals ziemlich gut gefallen, aber im Vergleich hierzu wirkte der Film rückwirkend irgendwie ein wenig lächerlich, zumindest teilweise, was die Gemeinsamkeiten der beiden Filme angeht.

Zum Beispiel war Uma Thurman eine ziemlich schlechte Medusa. Obwohl mir Sarah hier wohl nicht zustimmen wird… 😀
Die Schauspielerin ansich kann ich ja nun prinzipiell eigentlich schon kaum leiden. In Pulp Fiction war sie noch ok, aber seitdem war sie mir in keinem einzigen Film mehr sympatisch oder positiv aufgefallen.
Die ganzen Schlangeneffekte der Medusa in CotT und ihr Auftritt allgemein (inklusive des traurigen Blicks, als ihr Trick einmal nicht funktioniert) waren hier einfach nur cool, sehr eindrucksvoll und genial umgesetzt, sehr viel besser als der fast langweilige Kampf in PJatO:TLT. Hach ja, ich liebe Abkürzungen zu langen Filmtiteln, um’s mal am Rande zu erwähnen.

Auch die Szenen in der Unterwelt waren hier sehr atmosphärisch und düsterer gestaltet als in PJ. (Ja, mir ist selbst die Abkürzung schon zu lange, um sie auszuschreiben!)

Aber jetzt reicht’s, ich will nicht den ganzen Film verraten, schaut ihn einfach an, er ist es wert. Auch wenn’s kein zweiter 300 geworden ist, ein verdammt cooles Stück Zelluloid ist es allemal. Aber schaut ihn bitte in der flachen Version, oder beschwert euch hinterher nicht – ihr wurdet gewarnt! 😉

Der Knaller des Tages sollte aber erst später kommen. Auf dem Rückweg vom Kino nach Hause sind wir dann 300m vor der Haustür noch von der Polizei angehalten und kontrolliert worden. Eines meiner Lichter war defekt, blasen durfte ich auch noch. Trotz eines Biers, welches ich im Kino verköstigt hatte, ergab der Test 0,00 Promille, das hat mich etwas gewundert bzw. amüsiert. Dann hab ich schließlich wegen der Birne noch einen Mängelbericht aufgedrückt bekommen und wir durften weiterfahren, bzw. 200m weiter vorne wieder einparken 😀

Somit habe ich auch die zweite Polizeikontrolle in meiner bisherigen Laufbahn als Fahrer problemlos überstanden. Die erste ist schon einige Jahre her, damals hab ich Filme in die Videothek zurück gefahren und wurde dabei „erwischt“, man hat mich aber nach kurzer Durchsicht der Papiere direkt weiter fahren lassen.

Verstehe bisher nicht, warum sich manch anderer immer beschwert, man würde ihm direkt Bussgelder aufbrummen oder immer das Fahrzeug durchsuchen, bei mir laufen solche Kontrollen immer problemlos ab 😉

Die Tücken der Autowerkstatt

Gestern ist mir mal wieder etwas „lustiges“ passiert. Ich hatte meinen fahrbaren Untersatz im A.T.U. abgegeben, um ihm, nachdem ich meine Winterreifen fast drei Jahre ununterbrochen aufgezogen hatte, mal wieder neue Sommerreifen zu gönnen.

Ich suchte mir also passende Reifen aus dem Angebot aus – Uniroyal, 195/60 R15. Exakt die Maße, die ich auch im Fahrzeugschein eingetragen habe, natürlich. Gesagt, getan, Auftrag unterschrieben, heimgegangen, abgewartet.

Nun kam ich also gestern beim A.T.U. vorbei, um meinen Wagen wieder mitzunehmen. Zuerst lief ich noch am draußen geparkten Auto vorbei, ohne ihm große Beachtung zu schenken. Habe zwar kurz auf die Reifen geschaut, aber mir ist noch nichts besonderes aufgefallen. Im Geschäft habe ich zuerst bezahlt, die Rechnung angeschaut, noch einen neuen Heckscheibenwischer mitgenommen. Beim Montieren des Selbigen kam ich dann ins Stutzen, die Reifen sahen mir doch ungewöhnlich hoch aus. Bei genauerer Betrachtung bemerkte ich dann, dass mir die netten Mechaniker die falschen Reifen aufgezogen haben – statt meiner ausgesuchten Größe war es ein vollkommen anderes Modell einer anderen Marke, und noch dazu eben zu groß – 195/65 statt 195/60.

Nachdem ich den Meister darauf hingewiesen hatte, hat er auch sofort das Autochen wieder in die Werkstatt gefahren und innerhalb einer Viertelstunde die richtigen „Schuhe“ angezogen.

Noch ein Detail: Ich hatte beim Abgeben des Auftrages vergessen zu erwähnen, dass ich die alten Winterreifen gerne noch weiter verwenden wollte. Für eine Saison sind sie ja noch geeignet. Im Auftrag wurde also „Altreifenrücknahme“ vermerkt, wofür man mir zehn Euro berechnet hätte. Dieser Betrag wurde auch berechnet, aber die Leute in der Werkstatt haben einen weiteren Fehler gemacht: Sie haben mir, obwohl Reifenentsorgung im Auftrag stand, die alten Reifen eingepackt und ins Auto gelegt. Kurz gesagt: Ich wollte meine Reifen behalten, habe aber versehentlich den Auftrag zum Entsorgen gegeben, und dieser wurde, obwohl ich ihn bezahlt habe, vollkommen ignoriert 😀

Hat sich aber auch schnell aufgeklärt, die zehn Euro hat man zurück erstattet und die Reifen hatte ich ja sowieso schon im Auto liegen.

Dabei habe ich mich wieder an eine etwas ältere Geschichte erinnert. Ich fahre übrigens einen schwarzen Nissan Almera, Baujahr 2001. Gekauft habe ich den Wagen zwar gebraucht, aber von einer Nissan-Vertragswerkstatt, im Jahr 2005.

Nach einiger Zeit bekam ich damals einen Brief von der Werkstatt, dass in nächster Zeit vermutlich ein Zahnriemenwechsel fällig wäre. Ich bin allerdings daraufhin ebenfalls zum Wechseln des Riemens zum A.T.U. gefahren, weil ich ein wenig Geld sparen wollte. Als ich dort mit dem Meister geredet habe, machte dieser mir klar, dass mein Auto gar keinen Zahnriemen hat – sondern eine Steuerkette, die auch erst sehr viel später gewechselt werden muss. Prima, direkt wieder heim gefahren, viel Geld gespart! 😀

Schon witzig, was in der einen oder anderen Werkstatt so alles passiert…

Eclipse #1: KDE, Copypasta und unklickbare Buttons – eine Hassliebe

Dieser Post ist hautpsächlich eine Memo an mich selbst, damit ich in Zukunft die einzelnen Lösungen schneller finde, wenn ich mal wieder eine neue Installation vor mir habe 😀

Eclipse-Benutzer unter KDE können sich seit etwa 2008 an einem bekannten, aber immer noch nicht behobenen Bug erfreuen. Man markiert einen Auszug seines Quellcodes, drückt das allseits beliebte Kürzel Strg-C, springt in eine andere Datei und erwartet, nach einem Druck auf Strg-V seinen gewünschten Code-Auszug wieder zu erblicken. Funktioniert auch manchmal. Aber eben nur manchmal. Öfter kommt es vor, dass nur ein Teil des kopierten Textes wieder erscheint. Mal fehlt der Anfang, mal das Ende. Mal passiert beim Einfügen gar nichts. Und manchmal erscheint etwas völlig unerwartetes, das man nicht einmal vorher kopiert hat. Oder etwas vom Tag zuvor. Die Möglichkeiten sind fast endlos. Etwa jeder zweite bis fünfte Copy/Paste-Vorgang funktioniert wie man es erwartet, der Rest verblüfft immer wieder durch fast schon nicht-deterministisches Verhalten.

Nun ist die Ursache hierfür eigentlich seit über zwei Jahren bekannt – es liegt am Zusammenspiel zwischen Eclipse und Klipper, der Zwischenablage-Verwaltung von KDE. Diese bietet einerseits ein Mittel, die unterschiedlichen Copy/Paste-Protokolle von X11, KDE, Qt, GTK, usw. usf. unter einen Hut zu bringen. Aber sie bietet auch einige komfortable Features, wie beispielsweise eine durchsuchbare Historie der Zwischenablage. Es ist also möglich, etwas einzufügen, was man vor Tagen mal in die Zwischenablage kopiert hat. Wenn man nun (z.B. als Windowsbenutzer ohne große Linuxkenntnisse) nichts von diesem Tool weiß, und annimmt, dass einfach immer nur der zuletzt kopierte Text in der Zwischenablage sein kann und sonst nichts, kann man von diesem unerwarteten Eclipse-Verhalten ganz schön verwirrt sein. Ohne Hintergrundwissen über die Zusammenhänge weiß man vielleicht auch nicht direkt, wonach man überhaupt suchen soll, daher kann dieser Eintrag vielleicht dem einen oder anderen doch irgendwann mal behilflich sein. Also legen wir mal los…

Es gibt im Prinzip keine wirklich saubere Lösung, sondern nur zwei Workarounds. Vielleicht sieht das in weiteren zwei Jahren ja anders aus…

Erste Möglichkeit: Strg-C in Eclipse immer zweimal drücken. Komischerweise funktioniert der zweite Copy-Vorgang immer, egal ob der erste erfolgreich gewesen wäre oder nicht. Geht problemlos, aber ist nervig. Ständig vergisst man es doch wieder, oder man hämmert unnötig auf seiner Tastatur rum und geht damit seinen Kollegen auf die Nerven 😀

Zweiter Weg: Klipper deaktivieren. Die Probleme verschwinden sofort. Alles geht wie gewohnt. Nachteil: Man verliert auch alle Features. Sprich: Die durchsuchbare Historie gehört der Vergangenheit an. Geht problemlos, wenn man auf dieses Feature keinen Weg legt. Für den Rest der Benutzer aber auch eher unschön.

Dritte und optimale Möglichkeit: Man deaktiviert in den Klipper-Einstellungen lediglich den Punkt „leere Zwischenablage vermeiden“ (in englischer Sprache: „prevent empty clipboard“). Genau diese Einstellung ist es nämlich, die das unvorhersehbare Verhalten in Eclipse auslöst. Die Option ist standardmäßig eingeschaltet, was leider bei jedem Eclipse-Benutzer unter KDE erstmal dieses Fehlverhalten auslöst, bis er sich darum gekümmert hat…

Übrigens ist Eclipse nicht die einzige Anwendung, die hiervon betroffen ist. Azureus/Vuze ist ein weiteres Programm mit dem gleichen Problem, hier fällt es allerdings nicht wirklich auf. Bei einer IDE da schon eher, dort nervt es stündlich, wenn nicht sogar öfter.

Nun kommen wir zum nächsten Bug in der Eclipse IDE: Die unklickbaren Buttons. Man bemerkt es zum Beispiel, wenn man mit Strg-F eine Datei nach einem Muster durchsuchen will, und sich der Suchbutton nicht anklicken lässt. Er wechselt zwar den Status (man sieht also, dass er gedrückt wird), aber das GUI-Event des tatsächlichen Klicks (loslassen des Buttons) wird nicht ausgelöst. Mehrere Buttons in der IDE sind betroffen (z.B. „Finish“ beim Fertigstellen eines neuen Projektes), aber nicht alle.
Ich will hier nicht lange auf die Ursache des Problems eingehen, das würde den Rahmen sprengen, so viel wollte ich eh schon nicht schreiben. Kurz gesagt liegt es an einem geänderten Fensterverhalten ab einer gewissen GTK-Version.

Die einfache Lösung: Man startet Eclipse mit dem Parameter „GDK_NATIVE_WINDOWS=1“. Also in der Kommandozeile:
GDK_NATIVE_WINDOWS=1 eclipse

Das kann man z.B. seiner Startverknüpfung oder einem Skript hinzufügen, dann muss man in Zukunft nicht mehr dran denken.
Oder man drückt nach dem Mausklick (der den Button nur selektiert, aber nicht auslöst) die Entertaste, funktioniert ebenfalls, ist aber deutlich nerviger 😀