Zuwachs im Wohnzimmer – Filmsammlung 2011

Letzte Woche haben wir unseren Lieblings-„Innenraumausstatter“ Ikea mal wieder spontan besucht und unter anderem ein weiteres Billy mitgenommen, das sogleich im Wohnzimmer aufgebaut wurde. Nun ist die komplette Wand mit insgesamt fünf Regalen abgedeckt und die Filmsammlung hat wieder etwas mehr Platz, sich so richtig auszubreiten.

Die Umsortierung der Sammlung habe ich als Anlass genommen, endlich aktuelle Fotos zu machen. Ein Klick auf eines der Bilder öffnet das jeweilige Foto in der (riesigen) Originalgröße.

Bevor ich weiter ins Detail gehe, zuerst ein paar statistische Daten 😀

Im Jahr 2000 habe ich angefangen, DVDs zu sammeln. Seit kurzer Zeit ist die 1000er Grenze überschritten, elf Jahre hat es also gedauert.
Insgesamt umfasst die Sammlung zur Zeit genau 1011 Filme. Hierbei zähle ich Serienboxen und Boxen mit mehreren Filmen jeweils als einen Film.
Nach Medium unterteilt sind es 182 BDs und 829 DVDs.
Eine stets aktuelle Datenbank befindet sich hinter diesem Link.
Genug über Zahlen geredet, es wird Zeit für die anderen Fotos.

Einen Überblick über alle fünf Regale habt ihr oben schon gesehen. So sieht die andere Wand aus, hier steht die TV-Regal-Landschaft.

Dann gehen wir mal ein wenig ins Detail!

Zuerst die zwei Regale auf der linken Seite: dort stehen die asiatischen Filme und die Serienboxen. Unten die normalen Hüllen in alphabetischer Reihenfolge (abgesehen von Fortsetzungen, die stehen ungeachtet ihres Namens immer neben dem Original), oben die Sonderverpackungen, die ein wenig mehr Platz verdient haben, und die Animes.

Rechts daneben im dritten und vierten Regal steht der „westliche“ Rest der Sammlung. Auch hier: unten stehen die alphabetisch sortierten normalen Hüllen, oben die Sonderverpackungen, sortiert nach Art der Verpackung.

Und im fünften Regal werden die Blu-ray Discs gelagert. Mitte 2007 kam zusammen mit der Playstation 3 die erste (Underworld: Evolution) in die Sammlung. Mittlerweile machen die BDs schon fast ein Fünftel der gesamten Filme aus.
Unten im Regal finden einige Spiele ihren Platz, in den übrigen Brettern herrscht noch ein wenig Chaos (aufgeteilt in ungesehene Stapel, Stapel mit Filmen die noch zu verkaufen sind, usw.).

Letztes Bild: eine Nahaufnahme des Regals über dem Fernseher. Hier stehen einige Figuren, die größtenteils aus diversen Limited Editions kommen.

Hilfe! Androiden-Kaufentscheidung!

Demnächst wird hier ein neues Smartphone eintreffen und die längst überfällige Nachfolge meines HD2 antreten, da ich kein Windows Mobile mehr sehen, geschweige denn benutzen will. Ich weiß nur noch nicht, welches ich mir zulegen soll. Ich schwanke zwischen zwei Modellen von HTC (der Marke bleibe ich definitiv treu!), dem Desire HD und dem Incredible S, welches erst kürzlich auf dem diesjährigen MWC in Barcelona unter anderen „S“-Modellen als neues HTC-Flaggschiff angekündigt wurde und seit wenigen Tagen nun auch endlich bei Amazon auf Lager ist.

Der preisliche Unterschied beträgt bei aktueller Preislage nicht ganz 30 Euro. Auf den ersten Blick hat das geringfügig kostspieligere Incredible S allerdings keine wirklich deutlichen Vorteile. Es sind eher ein paar Kleinigkeiten von mehr oder minder großem Ausmaß.

Bei Amazon steht in der Beschreibung des Incredible S noch ein 4 GB großer interner Speicher. Diese Zahl hatte ich von der ursprünglichen Ankündigung auch noch im Hinterkopf. Damit hätte das Incredible S deutlich mehr als das Desire HD, welches über 1,5 GB verfügt (das entspricht immer noch der dreifache Menge des im ursprünglichen Desireverbauten Speichers). In allen Reviews, die ich bisher im Netz entdeckt habe, wird aber von nur 1,1 GB geschrieben. Den Reviews traue ich noch nicht ganz über den Weg, manche vertauschen einfach die Größen von internem Speicher und RAM, andere berichten von völlig anderen Werten. Diese 1,1 GB stehen aber nun auch in der offiziellen Produktbeschreibung, somit scheint das leider ein Fakt zu sein, womit es sogar ein Nachteil des Incredible S wäre. Das sollte aber spätestens mit der für Juni/Juli von HTC offiziell angekündigten Android-Version 2.3 (Gingerbread) auch keine allzugroße Rolle mehr spielen, denn da kann man meines Wissens fast alles auf die SD auslagern. Muss halt irgendwann noch eine 32er Karte her, alles nicht so wild.

Der Akku des Incredible S ist mit 1450mAh großzügiger bemessen, was kein unwichtiges Detail darstellt, konnte das Desire HD doch in der Akkulaufzeit nicht ganz so toll punkten. Im Prinzip nach Wegfall des größeren internen Speichers der einzige noch verbleibende wirkliche Vorteil. Prinzipiell habe ich mich zwar schon daran gewöhnt, jeden Abend das Smartphone ans Netz zu hängen, aber manchmal bräuchte man doch mal etwas mehr Laufzeit, wenn man am Wochenende wieder mal unterwegs ist und es gerade nicht laden kann… Ansonsten fällt noch die aussergewöhnliche Form der Rückseite des Geräts auf. Soll so angeblich ganz gut in der Hand liegen und geringfügig dünner wirken als es eigentlich ist, gefallen würde es mir so wohl auch.

Dagegen bietet das Desire HD den geringfügig besseren Preis und vor allem ein 7mm größeres Display (4,3 statt 4 Zoll), was damit die selbe Größe aufweist wie mein aktuelles Gerät. Das ist wohl der hauptsächliche Knackpunkt, ich bin mir noch nicht so ganz sicher ob ich auf diese wirklich angenehme Diagonale verzichten will. Die Frontkamera spielt für mich keine Rolle und die Hauptkamera, CPU und der Rest der Hardware ist in beiden Modellen ansonsten identisch.

Kurz gefasst, entweder nehme ich das größere Display und mehr Speicher oder den größeren Akku und die „coole Form“ für ein kleines bisschen mehr Geld. Ich hasse diese Entscheidungen.

Dualcore-Modelle, wie sie auch gerade auf den Markt geschmissen werden, spielen für mich übrigens noch keine Rolle. Dafür gibt es noch nicht genügend begründeten Nutzen und die Akkulaufzeit ist mit Sicherheit auch wieder so ein Knackpunkt bei den ersten Modellen. Mit jedem der beiden zur Wahl stehenden Geräte bin ich problemlos noch mehr als ein Jahr lang zufrieden, denke ich.

Ach ja, möchte vielleicht jemand ein günstiges HTC HD2 abgreifen? Tolles Smartphone, ehrlich! :D

Update: Bei O2 gibt es nun ein Gewinnspiel, bei welchem man unter anderem das Desire HD gewinnen kann. Selbstverständlich ist dieses den dort zur Auswahl stehenden Konkurrenten weit überlegen. Da baut man doch gerne einen Link ein. Danke für den Hinweis, Sarah wink

Final Fantasy XIII – endlich!

Nachdem ich es ein paar Stunden angezockt habe, wird es Zeit meinen Senf loszuwerden und die ersten Eindrücke genauestens zu beschreiben 😀

Grafisch gibt es erstmal nichts anzumäkeln. Nachdem das Spiel ja ursprünglich für die PS2 geplant war, und erst im Lauf der späteren Entwicklung auf die PS3 als Zielplattform angepasst wurde, hätte der eine oder andere vielleicht ein paar Schwächen erwartet, aber davon ist nichts zu sehen. Die Grafik ist gut so wie sie ist, zwar nicht auf PS3-Referenzniveau, aber auf hohem Niveau dennoch. Die Umgebungen sind sehr schön gestaltet, düster sieht die Unterwelt aus, die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und detailliert. Und die Zwischenvideos erst – sie sind atemberaubend schön, sie stehen denen der älteren Teile in nichts nach. Bei manchen Szenen in der wundervoll umgesetzten Unter- und Oberwelt ist mir die Kinnlade auf den Boden gefallen! Sogar an Avatar könnte sich der eine oder andere erinnert fühlen beim Anblick der Umwelt.

Nächster Punkt, das alleits beliebte und immer wieder geänderte bzw. verfeinerte Kampfsystem. Nunja, hier gibt es richtig viel zu erzählen. Erstmal war ich in den ersten Spielstunden geschockt und verwundert, weil ich einfach nicht gelevelt habe. Kämpfe werden zwar mit Sternen bewertet, man sieht wie viel Schaden man pro Sekunde anrichtet, alles schön detailliert. Aber Erfahrungspunkte gibt es keine und der ATB-Level der Figuren (zunächst das einzige, was im Statusmenü angezeigt wird) bleibt unverändert stehen. Bis sich dies ändert, gilt es, etwa zwei bis vier Stunden abzuwarten, je nach dem Tempo, mit dem man das Spiel durchquert. Erst dann erhält man die Paradigmen und kann wie gewohnt leveln, dazu aber später mehr. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Tutorials zu sehen, in denen die Menüs, Kampfsysteme und Hintergründe erklärt werden. All das zusammen gibt einem anfangs das Gefühl, selbst nach vier Stunden Spielzeit noch im Intro zu stecken. Es erweckt den Eindruck, dass das eigentliche Spiel unglaublich umfangreich werden muss, wenn man schon alle Erfahrungspunkte, die man in den ersten Stunden gesammelt hätte, vollkommen ignoriert – in früheren Teilen hätte man hier schon Level 10 überschritten, hier geht’s jetzt aber erst richtig los.

Im Vorfeld habe ich (von ein paar Trailern mal abgesehen) eigentlich so wenig wie möglich über das Spiel gelesen, um mir die Überraschung zu bewahren und nicht zu viele Infos schon zu früh zu sehen. Ich wusste also auch nichts über das Kampfsystem. Erwartet oder erhofft habe ich eine Erweiterung des Systems aus FF XII, das mir ausgesprochen gut gefallen hat. Man konnte dort Aufgaben verteilen, und so hat jeder einzelne der Charaktere automatisch das getan, was man ihm vorher (sehr detailliert übrigens!) aufgetragen hatte.
Die HP eines Charakters fallen unter 50%? Heile ihn mit Mittel XYZ! Partyleader greift Gegner an? Person X, tue das ebenfalls, Person Y, verteidige in der Zeit den Leader! Und so weiter, um nur zwei Beispiele zu nennen. Es gab endlos viele Möglichkeiten, man konnte damit die Kämpfe vollständig automatisieren, soweit dass man irgendwann gar nicht mehr selbst eingreifen musste und alle nötigen Aktionen selbstständig ausgeführt wurden. Man konnte es aber auch lassen, wenn man lieber manuell kämpfte, es blieb dem Spieler überlassen. Einige haben das System gehasst, es hat die Fans gespalten – ich persönlich fand es super. Hochleveln hat nicht genervt wie früher, denn man lief einfach kreuz und quer durch einen Bereich mit starken Gegnern und gekämpft wurde automatisch 😀

Hier haben wir es nun mit etwas grob ähnlichem zu tun. Das Kampfsystem würde ich als eine Mischung aus FF X-2 und FF XII beschreiben. Nach einer gewissen Spielzeit, wenn es richtig losgeht, lernt man die Paradigmen und dem „Paradigm-Shift“ kennen. Man verteilt innerhalb der Party Rollen, Commander und Heiler beispielsweise. Dies erinnert an FF X-2, weil man dort über Kostüm-Sphäroiden die Charakter-Eigenschaften anpassen konnte. Es erinnert an FF XII, weil die Figuren, die man nicht selbst steuert, automatisch agieren. Man steuert hier direkt nur die Hauptfigur, nicht die restlichen Partymitglieder. Diese handeln vollständig selbstständig, bestimmt durch die ihnen gegebene Rolle. Die Anfangskonfiguration sieht so aus: der Commander greift Gegner an, die zwei Mitspieler attackieren derzeit mit kurzen und schnellen Angriffen den selben Gegner, um ihn schnell in den empfindlichen Zustand zu versetzen. Hierzu muss ein Balken hochgetrieben werden, dessen Stand sich mit jedem Treffer erhöht. Das zweite Paradigma, welches man kennenlernt, besteht dagegen aus einem Angreifer, einem Verteidiger und einem Heiler. Nun kann man auch selbst Paradigmen erstellen und die während eines Kampfes jederzeit innerhalb von Sekunden ändern. Hier bleibt es abzuwarten, wie viele Rollen man im Lauf des Spiels noch erhält und wie weit man dieses System anpassen kann. Ich halte es jetzt schon für äusserst gelungen, wenn es sich in die richtige Richtung entwickelt kann es für mich auch den zwölften Teil bezüglich des bisher besten Kampfsystems vom Thron stoßen.

Zur Handlung will ich gar nicht viele Worte verlieren, hier soll sich jeder selbst überraschen lassen. Nur so viel sei gesagt: Man fühlt sich sofort wieder zu Hause im aktuellen Teil der Saga. Das gute alte FF-Flair, das sich durch alle Spiele zieht, ist sofort wieder da.Die Figuren sind von Anfang bis Ende sympatisch, die Handlung ist selbst in den ersten Stunden schon fesselnd, während ich in den alten Teilen immer ein klein wenig Zeit gebraucht habe um mich hineinversetzen zu können.

Abschließend bleibt zu sagen – dies hier ist das erste PS3-Spiel, bei dem ich es mir vorstellen kann, tatsächlich bis zur Platin-Trophy zu spielen, egal wie lange es dauert oder wie aufwendig es ist. Bisher hatte ich dazu nie einen Anreiz; wenn die Hauptstory des Spiels beendet war und die für mich relevanten Sidequests/Nebenaufgaben erledigt habe ich meistens aufgehört ohne mich um Trophies zu scheren. Aber hier habe sogar ich Trophymuffel Lust, selbst die letzte Ecke und Storykleinigkeit im Spiel zu finden und jeden noch so starken, gut versteckten Ultima ins Jenseits zu befördern – für eine lange Zeit wird also erstmal kein anderes Spiel mehr den Weg in meine PS3 finden 😀

Vielleicht werde ich demnächst, wenn ich etwas mehr Zeit im Spiel verbracht habe, noch ein paar weitere Worte verlieren, aber für den ersten Tag sollte das hier reichen.
Wer es noch nicht hat – kaufen! Wer noch keine PS3 hat – auch kaufen, sofort!