52 Filme #2 – Kann man immer wieder gucken: Fight Club

Wenn es darum geht, einen Film zu wählen, den ich mir immer wieder anschauen kann, bleibt mir ausser Fight Club fast keine andere Wahl – der Film ist geradezu die logische Konsequenz. Denn man muss ihn mehrfach anschauen, wenn man ihn vollständig erfassen will.

Zur Handlung möchte ich, nein darf ich, gar nicht viel erzählen. Falls irgendjemand den Film tatsächlich noch nicht gesehen haben sollte, dann sollte muss derjenige diesen Umstand diese Bildungslücke sofort ausbessern – und zwar möglichst ohne auch nur ein einziges weiteres Wort über den Film zu lesen.

Mich hat Fight Club damals vollkommen überrascht. Ich hielt den Film ursprünglich immer für einen hirnlosen Prügelfilm ohne besonderen Hintergrund. Von Brad Pitt war ich damals auch noch nicht so besonders überzeugt. Daher habe ich auf den Kinobesuch verzichtet – was ich bis heute bereue. Irgendwann kam mir dann doch die DVD ins Regal, völlig unvoreingenommen landete sie im Player. Und der Film hat mich überrannt, mich umgehauen, mich absolut begeistert.

Ich bin Jacks grenzenlose Begeisterung. Bis heute habe ich den Film unzählige Male gesehen. Tatsächlich kann man hier immer wieder etwas neues entdecken, wenn man sich den Film erneut ansieht. Bei jeder Sichtung bemerkt man neue Details, die auf das grandiose Finale hindeuten, die man anfangs nicht erkennen konnte. Dieser Film ist einer der vielen Gründe, warum David Fincher einer der ganz Großen, einer der größten Regisseure unserer Zeit ist. Mit jedem seiner Filme begeistert er mich aufs Neue.

 

Dieser Blogeintrag zum Thema “kann man immer wieder gucken” ist ein Teil des Blogprojektes 52 Filme von Halliway. Jede Woche wird ein neues Thema vorgegeben, zu dem es dann einen passenden Film zu wählen gilt, über das jeder teilnehmende Blogger seinen Senf in Form eines Blogeintrages abgeben kann.