52 Filme #9 – Beste Fortsetzung: Aliens

Die Filme der Alien-Reihe gehören generell zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Jeder Teil ist für sich ein geniales Meisterwerk und ein bisschen anders als die anderen, lediglich der vierte Teil hat leider etwas nachgelassen im Vergleich zu seinen Vorgängern.

Während mir schon der erste Teil mehr als nur gut gefallen hat (ich war auch sehr froh, ihn bei seiner erneuten Kinoauswertung als Director’s Cut noch auf der großen Leinwand sehen zu dürfen), ist der zweite für mich immer der absolute Höhepunkt der Serie gewesen. Er verbindet gekonnt die wichtigen Elemente mehrer Genres miteinander – die Science Fiction-/Horrorelemente des ersten Teils sind natürlich immer noch präsent, dazu kommt mehr Action und sogar etwas Kriegsfilm-Flair. Ein bunte Mischung aus allen möglichen Zutaten – und ein äußerst schmackhaftes Ergebnis, für mich definitiv die beste Fortsetzung!

 

Dieser Blogeintrag zum Thema „beste Fortsetzung“ ist ein Teil des Blogprojektes 52 Filme von Halliway. Jede Woche wird ein neues Thema vorgegeben, zu dem es dann einen passenden Film zu wählen gilt, über das jeder teilnehmende Blogger seinen Senf in Form eines Blogeintrages abgeben kann.

52 Filme #8 – Bester Soundtrack (Filmmusik): Sucker Punch

Beim Thema beste Filmmusik fällt es mir nicht schwer, einen Film aus den letzten Jahren auszuwählen: Sucker Punch.

Ein Film, der die Filmfans in zwei Lager gespalten hat – man liebt ihn oder man hasst ihn. Ich zähle mich zur ersten der beiden Gruppen. Der Film ist zweifellos eine audiovisuelle Bombe. Er kommt allerdings dennoch überraschend tiefgründig daher durch seine Handlung, die von Missbrauch, Unterdrückung und Realitätsflucht erzählt, auf eine ziemlich packende Weise. Also keineswegs „style over substance“, wie es viele behaupten, die den Film einfach nicht verstanden haben.

Der Soundtrack ist generell über den ganzen Film durchgehend sehr stimmig gewählt, aber zwei Szenen sind es, die besonders auffallen. Einmal das geniale Intro, mit einer Coverversion des Songs „Sweet Dreams“, gesungen von der Darstellerin Emily Browning selbst:

Die zweite, besonders gut gewählte Szene ist die folgende – untermalt von dem Song „Where is my Mind“, ursprünglich von den Pixies, auch hier speziell für den Film neu interpretiert:

Ein Film, der mich immer wieder aufs Neue umhaut.

 

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52 Filme #7 – Geschüttelt, nicht gerührt: Casino Royale

Bond, James Bond. Damit wären wir schon beim siebten Thema angekommen. Die eher klassischen Bond-Filme (vor Brosnan) habe ich zwar früher auch schon gesehen, war aber nie der größte Fan. Goldeneye war dann der erste, den ich mir im Kino angesehen hatte. Den fand ich auch ziemlich stark, wie auch die Fortsetzung Tomorrow Never Dies. Dann wurden die nächsten beiden Brosnan-Bonds leider etwas schwächer, es war einfach Zeit für frischen Wind.

Und genau diesen frischen Wind brachte Daniel Craig mit Casino Royale. Ein Bond, der erfrischend anders war. Einerseits ist der Hauptdarsteller zumindest für mich eine gute Portion sympathischer als Brosnan es war, andererseits geht auch der Film selbst neue Wege. Er reduziert das Ganze eher auf das Wesentliche, lässt überflüssige Spielereien weg. Es war interessant zu sehen, wie Bond zu dem Bond wurde, den wir kennen. Man hat das Gefühl, die Geburt eines neuen Kultcharakters zu erleben.

– Vodka-martini.
– Shaken or stirred?
– Do I look like I give a damn?

Der Film setzte in der Reihe zweifellos durch seine trockene, aber harte und rasante Action sowie seine gesamte Umsetzung und Craigs brillante Verkörperung der Rolle neue Maßstäbe. Bleibt nur zu hoffen, dass Craig uns noch eine Weile als neuer Bond erhalten bleibt.

 

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52 Filme #6 – Katastrophen kommen selten allein: Knowing

Zugegebenermaßen habe ich bei diesem Thema etwas länger gebraucht, bis mir ein passender Film eingefallen ist, denn normalerweise kann ich mit klassischen Katastrophenfilmen eher weniger etwas anfangen.

Twister finde ich langweilig, daher wollte ich den nicht nehmen. Ausserdem nehmen den bestimmt schon alle anderen. The Sinking of Japan wäre mir als Alternative auch noch eingefallen, aber dann habe ich mich plötzlich wieder an Knowing erinnert – der Film ist zwar nicht gerade ein Katastrophenfilm im strengen, klassischen Sinn – aber was soll’s, er ist nahe genug dran.

Knowing schafft es, die Elemente des klassischen Katastrophenfilms gekonnt mit einem Hauch Science Fiction und ein wenig gruseligem Horror beziehungsweise einer deftigen Portion Spannung zu verbinden.

Der Film zeigt ein relativ realistisches Szenario, wie es heute oder morgen passieren und uns alle auslöschen könnte. OK, vermutlich nicht ganz so unangekündigt und spontan, wie der Film es zeigt, aber näher an der Realität als so manch anderer Katastrophenfilm.

Knowing hat einige sehr packende und teilweise überraschende Szenen, beispielsweise einen sehr intensiv umgesetzten Flugzeugabsturz, einen U-Bahn-Crash und weitere große Disaster – bis hin zum größtmöglichen. Diese Szenen haben mich mehrfach ziemlich sprachlos im Kinosessel sitzen lassen. Hier wird dem Zuschauer klar vorgeführt, wie klein und unbedeutend wir Menschen eigentlich sind. Eine unwichtige, kurzzeitige Erscheinung im Lauf des Universums, mehr nicht. Uns wird keiner nachtrauern.

Mein einziger Kritikpunkt ist dann das Ende, denn das ist irgendwo wieder typisch Hollywood, zu sehr happy end, schwachsinnig und over the top. Ich will nicht spoilern, aber dieser Schluss hätte echt nicht sein müssen. Wären die letzten 15 Minuten ein wenig anders gewesen, wäre der Film fast perfekt.

Aber insgesamt bleibt mein Fazit dennoch: Knowing ist ein verdammt guter, packender, intensiver Film.

 

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52 Filme #5 – Comicverfilmung: Kick-Ass

Comics werden schon seit langer Zeit immer wieder verfilmt. Mal besser, mal schlechter, mehr oder weniger erfolgreich. Doch in den letzten Jahren hat sich die Art und Weise, wie Comicverfilmungen in Hollywood angepackt werden, sehr verändert. Während die Verfilmungen ihren Vorlagen früher kaum wirklich gerecht wurden, hat sich hier ein neuer Stil etabliert, der versucht, der Vorlage so nahe wie möglich zu kommen.

Begonnen hat dieser Trend mit Sin City. Hier wurde nicht einfach nur eine Geschichte verfilmt oder neu interpretiert. Die Vorlage wurde statt dessen wirklich exakt als Film umgesetzt – jedes Bild, jede Szene, alles wirkt stilistisch ganz genau so wie die Comics. Damit hat eine neue Welle der Comicverfilmungen begonnen, die sich allesamt näher an den Vorlagen orientieren und dem Medium Comic mehr gerecht werden.

Die Höhepunkte dieser neuen Welle waren für mich bisher 300, Watchmen und The Dark Knight. Doch noch ein weiterer Film sticht besonders aus der Masse heraus: Kick-Ass.

Als der Film bei uns erschien, kannte ich die Vorlage nicht und hatte bis auf das, was ich in den Trailern gesehen hatte, auch keine weiteren Vorstellungen von der Handlung – aber meine Erwartungen waren, eben wegen des sehr guten Trailers, ziemlich hoch. Doch die konnte er problemlos noch übertreffen.

Die Handlung dreht sich um den ganz normalen Typen Dave, der sich einfach mal ein grünes Kostüm bestellt und sich damit als Superheld „Kick-Ass“ versucht. Bei seinem ersten „Einsatz“ passiert ihm gleich ein Unfall, der ihm anschließend tatsächlich eine Art Superkraft verleiht – er spürt keinerlei Schmerzen mehr, was im beim Kämpfen natürlich behilflich ist. So absolviert er weiter seine Einsätze als eine Art Auftrags-Superheld, womit er nicht zuletzt das Mädchen seiner Träume beeindrucken will, das ziemlich auf Kick-Ass steht.

Doch seine Aktionen ziehen bald schwere Folgen nach sich. Nicht nur ist er dem Chef eines Verbrechersyndikates schnell ein Dorn im Auge, sondern auch andere „Helden“ werden auf ihn aufmerksam, die lieber unentdeckt im Hintergrund bleiben würden und daher versuchen, ihn von einigen Fehlern abzuhalten.

Die teilweise sehr schrägen Charaktere sind herrlich überzeichnet und daher umso sympathischer. Aus den Schauspielern sticht besonders Chloë Moretz hervor, die mit ihren gerade mal 13 Jahren schon ein wahnsinnig überzeugendes Schauspiel abliefert. Sie spielt die elfjährige „Hitgirl“ und macht mühelos alle Ganoven platt, die sich ihr in den Weg stellen.

Die Handlung hält noch einige Überraschungen parat, doch damit sei an dieser Stelle genug gesagt. Jeder, der auch nur ein klein wenig mit Comics oder deren Verfilmungen anfangen kann, sollte sich den Film zu Gemüte führen.

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